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Gilt nur bis 31.12.2022 (>Ab 1.1.2023) 1. Grundsatz: Das Pflegschaftsverfahren ist ein Amtsverfahren; Anträge sind daher nur als Anregungen zu werten (dazu). 2. Anzeigepflichten: a. Eltern und Vormund: (a) Gesetzeslage: "Wird eine Pflegschaft erforderlich, so haben die Eltern oder der Vormund dies dem Familiengericht unverzüglich mitzuteilen" (§ 1909 II BGB >Text). (b) Bedeutung: Wer als Elternteil oder Vormund die Sorge ausübt, hat von sich aus das Gericht zu benachrichtigen, sobald er ein rechtliches oder tatsächliches Hindernis erkennt, welches die Bestellung eines Ergänzungspflegers erforderlich macht. Die Nachricht hat "unverzüglich" zu erfolgen, also ohne schuldhaftes Zögern (§ 121 I 1 BGB >Text). b. Andere Gerichte: Hier gilt die generelle Benachrichtigungspflicht, sobald Handlungsbedarf erkennbar wird (§ 22a FamFG >dazu). Sie ergibt sich im Fall von Ausübungshindernissen auch aus § 1693 BGB (dazu), wenn die erforderliche Maßnahme [...]
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