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Für Beratungsmandate in Ehe- und Familiensachen ist eine Vergütungsvereinbarung aus Sicht des Anwalts unerlässlich, doch auch für die weitere außergerichtliche Tätigkeit bietet sich bei Vertragsverhandlungen die Zeitvergütung an. Gröbere Zeitraster, auf die aufgerundet wird, sind als unwirksam beurteilt worden. Der BGH hat eine Vergütungsvereinbarung, die den Rechtsanwalt berechtigt, für angefangene 15 Minuten jeweils ein Viertel des Stundensatzes zu berechnen, für unangemessen angesehen. Diese Vereinbarung benachteilige den Mandanten jedenfalls im Rechtsverkehr mit Verbrauchern entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen (BGH, Urt. v. 13.02.2020 – IX ZR 140/19, IX ZR 141/19, NJW 2020, 1811; zu den Grenzen anwaltlicher Vergütungsvereinbarungen vgl. Deckenbrock, NJW 2020, 1776). Der Fünfminutentakt scheint von Gerichten weitgehend akzeptiert zu sein. Wer den Erfassungsaufwand nicht scheut oder gar auf computerisierte Hilfe dabei zurückgreifen kann, sollte [...]
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