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Verkehrssicherungspflicht bei Dachlawinen

28.10.2014 10:37 Uhr | Zivilrechtliche Schadenregulierung

Ein Hauseigentümer genügt i.d.R. seiner Verkehrssicherungspflicht im Hinblick auf Dachlawinen durch das Anbringen von Schneefanggittern. Auch bei einer starken Dachneigung trifft den Hauseigentümer regelmäßig keine darüberhinausgehende Sicherungspflicht. Den Schaden an seinem am Fahrbahnrand geparkten Fahrzeug muss der Kläger nach einem Urteil des Amtsgerichts München nun selber tragen.

Mitverschulden von Falschparker?

19.08.2015 16:26 Uhr | Zivilrechtliche Schadenregulierung

Wer seinem Ärger über einen ordnungswidrig geparkten Pkw Luft macht, indem er das Fahrzeug mit Tritten traktiert, muss den entstandenen Schaden in voller Höhe begleichen. Ein Mitverschulden muss sich der Pkw-Fahrer und Parksünder dann jedenfalls nicht anrechnen lassen. Ein 64-jähriger muss deshalb nach einer Entscheidung des Amtsgerichts München knapp 1.000 € zahlen.

Schaden nach Pannenhilfe im Ausland

28.09.2016 14:10 Uhr | Zivilrechtliche Schadenregulierung

Bei der Schutzbriefleistung „Pannenhilfe“ kann es zu erheblichen Haftungsunterschieden kommen, je nachdem, ob die Leistung im In- oder aber im Ausland erbracht wird. Ist für das Ausland lediglich Kostenerstattung vereinbart, haftet die Schutzbriefversicherung des Automobilclubs nicht für Schäden, die beim Abschleppen entstanden sind. Das hat das Amtsgericht München entschieden.

Autoschäden nach Mäharbeiten

28.08.2015 12:27 Uhr | Zivilrechtliche Schadenregulierung

Schleudert das Mähwerk eines Traktors bei Mäharbeiten an einer Bundesstraße ein Holzstück auf die Fahrbahn, durch das ein vorbeifahrendes Fahrzeug beschädigt wird, kann dies ein „unabwendbares Ereignis“ darstellen, für das dem Fahrzeugeigentümer kein Schadensersatzanspruch zusteht. Das hat das OLG Hamm entschieden und damit das erstinstanzliche Urteil des Landgerichts Arnsberg bestätigt.

Stadt haftet für Astbruch

06.01.2015 12:24 Uhr | Zivilrechtliche Schadenregulierung

Eine Stadt bzw. Gemeinde schuldet dem Halter eines durch einen herabstürzenden Ast beschädigten Pkw Schadensersatz, wenn sie eine ausreichende Stabilitätskontrolle des Baumes versäumt hat. Das gilt zumindest dann, wenn es konkrete Anzeichen für eine besondere Gefährdung durch den Baum gab. Das hat das OLG Hamm entschieden und damit das erstinstanzliche Urteil des Landgerichts Dortmund abgeändert.

Mietwagen: Nachforschungspflicht beim Kraftstoff

08.09.2016 12:07 Uhr | Zivilrechtliche Schadenregulierung

Wer ein Kraftfahrzeug anmietet, hat eine Nachforschungs- und Sorgfaltspflicht bezüglich der notwendigen Kraftstoffsorte. Die Pflicht des Automieters, sich mit der Handhabung und den notwendigen Betriebsmitteln vertraut zu machen, entfällt auch nicht dadurch, dass ein zuvor ausgetauschtes Fahrzeug auf eine andere Kraftstoffsorte ausgelegt war. Das hat das Amtsgericht München entschieden.

Kein Vorrecht für Elektroauto-Fahrer

11.01.2017 15:31 Uhr | Zivilrechtliche Schadenregulierung

Das Amtsgericht Charlottenburg hat entschieden, dass der Fahrer eines Elektrofahrzeugs kein Vorrecht genießt, wenn er es an einer Ladestation in einer Privatstraße abstellt, ohne den Ladevorgang zu beginnen. Soweit deshalb das Fahrzeug abgeschleppt wird und der Fahrer für Abschleppkosten zahlen musste, um sein Fahrzeug wiederzuerlangen, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung.

Duplex-Garage: Kein Schadensersatz

09.09.2015 14:05 Uhr | Zivilrechtliche Schadenregulierung

Bei „Duplex“-Garagen können Autobesitzer, zwei Fahrzeuge übereinander abstellen – eine platzsparende Alternative bei knappem Parkraum insbesondere in Großstädten. Wer seinen Pkw auf einem solchen Duplex-Stellplatz falsch abstellt, so dass beim Hebe- bzw. Senkvorgang Schäden entstehen, kann aber nicht von einem anderen Nutzer Ersatz verlangen. Das hat das Amtsgericht München entschieden.

Erstattung des Reisepreises nach Unfall

08.12.2016 16:04 Uhr | Zivilrechtliche Schadenregulierung

Ein Reiseveranstalter muss ggf. auch nach einem unverschuldeten Unfall beim Hoteltransfer Urlaubern den Reisepreis erstatten. Das hat der BGH entschieden. Die infolge des Unfalls teilweise schwer verletzten Reisenden hatten weitere Reiseleistungen nicht in Anspruch nehmen können – der BGH ging deshalb von einem Reisemangel aus. Ein fehlendes Verschulden nützte dem Veranstalter nichts.

Sturz in Gleisanlagen

23.09.2015 10:57 Uhr | Zivilrechtliche Schadenregulierung

Das Betreten von Bahnanlagen ist Reisenden nicht gestattet. Demnach besteht ihnen gegenüber dort auch keine Verkehrssicherungspflicht. Denn Verkehrssicherungspflichten reichen nur soweit, wie ein Verkehr auch tatsächlich eröffnet worden ist. Die Betriebsanlagen der Bahn sind aber nur einem beschränkten Personenkreis eröffnet. Dies hat das Amtsgericht München entschieden.

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