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Ampel von Grün auf Gelb: Folgen bei Unfall

31.08.2016 14:20 Uhr | Unfallregulierung

Ein Kfz-Fahrer verstößt gegen das Gebot, beim Wechsel einer Ampel von Grün auf Gelb anzuhalten, wenn er mit seinem Fahrzeug in den Kreuzungsbereich einfährt, obwohl er mit einer normalen Betriebsbremsung zwar jenseits der Haltelinie, aber noch vor der Ampelanlage hätte anhalten können. Das hat das OLG Hamm entschieden und im Streitfall eine Haftungsquote von 70 % zu 30 % angenommen.

Elfjähriger Radfahrer haftet

01.02.2017 16:39 Uhr | Unfallregulierung

Verursacht ein verkehrswidrig fahrender, elfjähriger Radfahrer einen Zusammenstoß mit einer erwachsenen Radfahrerin, bei dem diese erhebliche Verletzungen erleidet, kann der Elfjährige für die Unfallfolgen alleine haften. Das hat das OLG Hamm entschieden. Das Gericht ging von der Einsichtsfähigkeit des Kindes aus und bejahte Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche.

Glatteis außerhalb geschlossener Ortschaften

14.12.2016 15:15 Uhr | Unfallregulierung

Auf öffentlichen Kreisstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften muss nur an besonders gefährlichen Stellen gestreut werden, um der Gefahr einer Glatteisbildung vorzubeugen. Besonders gefährlich sind nur solche Straßenabschnitte, auf denen ein Verkehrsteilnehmer den glatten Zustand der Straße nicht oder nicht rechtzeitig erkennen kann. Das hat das OLG Hamm entschieden.

Fiktive Reparaturkosten: Was zahlt die Kfz-Versicherung?

18.11.2015 14:12 Uhr | Unfallregulierung

Unter welchen Voraussetzungen können Kaskoversicherungen bei einer fiktiven Schadensabrechnung – also tatsächlich nicht durchgeführten Reparaturen – auf niedrigere Preise einer „freien“ Werkstatt verweisen? Der BGH hat nun die Voraussetzungen benannt, nach denen die Aufwendungen, die bei Durchführung der Reparatur in einer markengebundenen Fachwerkstatt anfallen würden, ersatzfähig sind.

Versicherungsschutz bei Umweg?

03.09.2015 13:26 Uhr | Unfallregulierung

Beschäftigte sind auf dem unmittelbaren Weg von und zur Arbeit gesetzlich unfallversichert. Verfährt sich der Versicherte, so ist dies unschädlich, solange er am Fahrziel festhält und sich der Arbeitsweg durch den Umweg nur unwesentlich verlängert. Auch ein selbstverschuldeter Unfall hebt den Versicherungsschutz nicht auf. Dies hat das Hessische Landessozialgericht entschieden.

Schockschaden: Schmerzensgeld für Unfallhelfer

21.10.2015 13:34 Uhr | Unfallregulierung

Ein Unfallhelfer, der einen tödlichen Verkehrsunfall seiner Lebensgefährtin mitansehen musste, bekommt vom Unfallverursacher bzw. dessen Versicherung ein Schmerzensgeld von insgesamt 13.500 €. Vor dem Landgericht Ansbach haben die Parteien einen entsprechenden Vergleich geschlossen. Schmerzensgeld wird Angehörigen von Unfallopfern nur unter besonderen Voraussetzungen gewährt.

Straßenbauarbeiten: Keine Haftung

21.10.2015 13:41 Uhr | Unfallregulierung

Das Landgericht Coburg hat die Klage eines an einer Straßenbaustelle gestürzten Radfahrers gegen die in diesem Bereich verantwortliche Baufirma abgewiesen. Nach dem schwerwiegenden Sturz wollte der Radler Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen unterlassener Absicherung der Baustelle. Der genaue Unfallhergang und eine Verletzung der Verkehrssicherungspflicht konnte aber nicht festgestellt werden.

Berücksichtigung des Mitverschuldens eines Kindes beim Verkehrsunfall

27.07.2012 11:18 Uhr | Unfallregulierung

Das Mitverschulden eines Kindes an einem Unfall ist geringer zu bewerten als bei einem Erwachsenen. Die Haftung für die Betriebsgefahr des Fahrzeugs muss das bei Kindern erhöhte Risiko auffangen.

Der betrunkene Fußgänger

08.07.2015 17:20 Uhr | Unfallregulierung

Verletzt sich ein mit 2,49 Promille alkoholisierter, verkehrsuntüchtiger Fußgänger, in dem er beim Versuch sich abzustützen, zwischen die Hinterachsen eines „Sattelaufliegers“ gerät, kann das Verschulden des Fußgängers die Betriebsgefahr des Lastzugs vollständig zurücktreten lassen und Schadensersatzansprüche des Fußgängers ausschließen. Das hat das OLG Hamm entschieden.

Vorfahrtsregeln auf Parkplätzen

30.09.2014 13:08 Uhr | Unfallregulierung

Auf öffentlichen Parkplätzen kann der fließende Verkehr – ausnahmsweise – auf ein Warten des aus einem Stellplatz ein- oder ausfahrenden Verkehrsteilnehmers vertrauen, wenn die Fahrspuren zwischen den Parkplätzen Straßencharakter haben und vorrangig der Zu- und Abfahrt von Fahrzeugen dienen. Dies hat das OLG Hamm unter Abänderung des erstinstanzlichen Urteils entschieden.

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