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A. a. Dem Vater steht die Befugnis zum Umgang mit seinem nichtehelichen Kind zu, wenn der Umgang für das Kindeswohl nützlich und/oder förderlich ist. Dies ist regelmäßig zu bejahen, weil der Kontakt dem Kind eine möglichst normale Entwicklung bietet und sein Selbstverständnis hinsichtlich seiner Person und Herkunft erleichtert. b. Nach der Regelung des § 1711 Abs. 2 BGB, die ausschließlich auf das Wohl des Kindes abstellt, ist es für sich genommen ohne Belang, welche Beziehungen zwischen den Eltern bestehen. Der Wunsch der Mutter, den Vater endgültig aus ihrem Leben zu streichen, steht deshalb allein der Einräumung eines Umgangsrechtes nicht entgegen. c. Der persönliche Umgang des nichtehelichen Vaters mit seinem Kind ist, wenn er nicht aus sachfremden Motiven, sondern aus echter Zuneigung gesucht wird, in aller Regel dem Kindeswohl förderlich. B. a. Es dient dem Wohl des nichtehelichen Kindes, seinem Vater eine Umgangsbefugnis einzuräumen, da ihm dieser Kontakt eine möglichst normale Entwicklung bietet und sein Selbstverständnis hinsichtlich seiner Person und Herkunft erleichert. b. Der Einräumung eines Umgangsrechts steht nicht entgegen, wenn die Mutter den Vater endgültig aus ihrem Leben streichen will. Nach der Regelung des § 1711 Abs. 2 BGB ist ausschließlich auf das Wohl des Kindes abzustellen.

LG Bonn (5 T 66/89) | Datum: 04.08.1989

B. Siehe auch BVerfG, FamRZ 1981, 429 = NJW 1981, 1201 , 1203. Ebenso: LG Frankfurt/M., FamRZ 1985, 645 und AG München, FamRZ 1988, 767. Anmerkung Gergaut JuS 1991, 460 FamRZ 1990, 201 JuS 1990, 326 JuS 1991, 460 [...]

A. a. Gem. § 1672 i.V.m. § 1671 Abs. 2 1.Halbsatz BGB trifft das Gericht die Sorgerechtsregelung, die dem Wohl des Kindes am besten entspricht. Bei der Beurteilung sind die folgenden Gesichtspunkte zu berücksichtigen: Nach dem Förderungsprinzip soll demjenigen Elternteil die elterliche Sorge anvertraut werden, der nach seiner Persönlichkeit, seiner Beziehung zum Kind und nach den äußeren Verhältnissen besser geeignet ist, das Kind zu betreuen und seine seelische und geistige Entfaltung zu begünstigen. Nach dem Kontinuitätsprinzip soll die elterliche Sorge demjenigen Elternteil übertragen werden, bei welchem das Kindesinteresse an kontinuierlicher Entwicklung besser gewährleistet ist. b. Kann nach keinem dieser Prinzipien eine Entscheidung getroffen werden, so kommt der Anhörung des Kindes eine entscheidende Bedeutung zu. c. Das Gericht hat sich jedoch zurückzuhalten, wenn das Kind sich erkennbar nicht erklären will. Es darf nicht versuchen, über psychologische Tests oder auch über Fangfragen in den innersten Bereich einzudringen. d. Hat ein siebenjähriges Kind während eines langen Verfahrens verstanden, worum es geht, so kann das Gerich seine Entscheidung allein darauf stützen, daß das Kind ruhig und überlegt erklärt, 'es würde lieber beim Papa wohnen und die Mama besuchen'. B. Gem. § 1672 i.V.m. § 1671 Abs. 2 erster Halbsatz BGB trifft das Gericht die Sorgerechtsregelung, die dem Wohl des Kindes am besten entspricht. Bei der Beurteilung sind folgende zwei Gesichtspunkte zu berücksichtigen: Nach dem Förderungsprinzip soll demjenigen Elternteil die elterliche Sorge anvertraut werden, der nach seiner Persönlichkeit, seiner Beziehung zum Kind und nach den äußeren Verhältnissen besser geeignet ist, das Kind zu betreuen und seine seelische und geistige Entfaltung zu begünstigen. Nach dem Kontinuitätsprinzip soll die elterliche Sorge demjenigen Elternteil übertragen werden, bei welchem das Kindesinteresse an kontinuirlicher Entwicklung besser

KG (17 UF 2346/89) | Datum: 10.11.1989

FamRZ 1990, 1383 [...]

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