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Entscheidung

Der Tatrichter muß sich dann mit der Möglichkeit eines Tatbestandsirrtums auseinandersetzen, wenn ein rechtlich nicht vorgebildeter (Raub-)Täter in Unkenntnis der Rechtslage, wonach ihm bei Gattungsschulden das Recht auf Auswahl und damit Konkretisierung der Schuld nicht zusteht, der Ansicht ist, daß er gegen seinen Schuldner einen Anspruch auf Übereignung gerade der in dessen Besitz befindlichen Geldscheine habe (Irrtum über die Rechtswidrigkeit der Zueignung).

BGH (2 StR 335/90)

Datum: 27.07.1990

Fundstelle: DRsp III(310)14Nr. 14; StV 1990, 546

Auszug:
Vgl. auch BGH, NStZ 1982, 380 = StV 1982, 420; BGH, StV 1988, 385 ; BGH, StV 1988, 529 . DRsp III(310)14Nr. 14 StV 1990, 546 [...]