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Entscheidung

Der Irrtum des Täters über die Person des Opfers (error in persona) ist für den Anstifter unbeachtlich, es sei denn, daß der Irrtum des Täters auf Umständen beruht, die dem Anstifter nicht zurechenbar sind, weil sie außerhalb des nach allgemeiner Lebenserfahrung Voraussehbaren liegen.

BGH (4 StR 571/90)

Datum: 25.10.1990

Fundstelle: DRsp III(310)14Nr. 19; MDR 1991, 169

Auszug:
Vgl. auch: BGHSt 11, 268 (Vereinbaren mehrere Teilnehmer einer Straftat, daß jeder auf etwaige Verfolger zu schießen habe, um ihre Festnahme um jeden Preis zu verhindern, und schießt einer von ihnen aufgrund dieser [...]