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Entscheidung

§ 29 Abs. 3 BtMG enthält keine selbständigen Qualifikationstatbestände, sondern lediglich Strafzumessungsregeln. Für die Bewertung der Tat des Gehilfen und den demnach zugrunde zu legenden Strafrahmen kommt es mithin nicht in erster Linie auf die Haupttat an; entscheidend ist vielmehr, ob die Beihilfehandlung selbst, wenn auch unter Berücksichtigung der Haupttat, als besonders schwer zu bewerten ist.

BGH (4 StR 56/90)

Datum: 27.06.1990

Fundstelle: NStZ 1991, 376 (Schoreit)

Auszug:
Das Landgericht hat die Angeklagte wegen Beihilfe zum unerlaubten Handeltreiben mit Betäubungsmitteln zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Die Angeklagte rügt mit der Revision die [...]