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Entscheidung

1. Ist es nicht möglich, die Mindestzahl der Einzelfälle und die Mindestmenge des veräußerten Betäubungsmittels festzustellen, dann darf eine Verurteilung insoweit nicht erfolgen. 2. Eine Verurteilung ist nur zulässig, wenn das strafbare Verhalten des Angeklagten so konkret bezeichnet wird, daß erkennbar ist, welche bestimmten Taten von der Verurteilung erfaßt werden. Die Taten müssen sich von anderen gleichartigen, die der Angeklagte begangen haben kann, genügend unterscheiden lassen.

BGH (2 StR 536/90)

Datum: 28.11.1990

Fundstelle: BGHR BtMG § 29 Abs. 1 Nr. 1 - Sc; NStZ 1991, 326 (Schoreit); StV 1991, 245

Auszug:
Das Landgericht hat den Angeklagten wegen Erwerbs in Tateinheit mit Einfuhr von Betäubungsmitteln und Handeltreiben mit Betäubungsmitteln zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Die Revision des [...]