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Entscheidung

1. Einen Erfahrungssatz, wonach ein infolge Alkoholgenusses in seiner Steuerungsfähigkeit erheblich beeinträchtigter Täter stets motorische Ausfallerscheinungen zeigt, gibt es nicht. 2. Erfahrene alkoholgewohnte Trinker kontrollieren sich meist im Rausch noch motorisch und verhalten sich äußerlich geordnet, obwohl ihr Hemmungsvermögen möglicherweise schon erheblich beeinträchtigt ist.

BGH (4 StR 263/85)

Datum: 30.05.1985

Fundstelle: DAR 1985, 388; VRS 69, 432; ZfS 1986, 28

Auszug:
Vorinstanz: LG Kaiserslautern, DAR 1985, 388 VRS 69, 432 ZfS 1986, 28 [...]