»Zu den Folgen willkürlicher und schwerwiegender Verletzung des Beschleunigungsgebots bei der Zuleitung der Akten gemäß § 347 StPO vom Landgericht an den Bundesgerichtshof (hier: Verfahrenseinstellung wegen materiellrechtlicher und verfahrensrechtlicher Besonderheiten).«
BGH (3 StR 104/87)Datum: 09.12.1987
Fundstelle: BGHR AO § 370 Abs. 1 - Steuerverkürzung 2; BGHR EStG 1971 § 15 Nr. 2 - Mitunternehmer 1; BGHR EStG 1971 § 19 - Einkünfte 1; BGHR EStG 1971 § 22 Nr. 3 - Einkünfte 1; BGHR MRK Art 6 Abs. 1 Satz 1 - Verfahrensverzögerung 2; BGHR StGB § 266 Abs. 1 - Nachteil 10; BGHR StPO § 260 Abs. 3 - Beschleunigungsgebot 1; BGHR StPO § 347 - Aktenübersendung 1; BGHR StrEG § 8 - Zuständigkeit 1; BGHSt 35, 137; EzSt MRK Art. 6 Nr. 3; HFR 1989, 217; JuS 1989, 147; MDR 1988, 513; NJW 1988, 2188; NStE MRK Art. 6 Nr. 10; NStZ 1988, 283; StV 1988, 236; WM 1988, 650; wistra 1988, 230
Auszug:
A.1. Das Landgericht hat die Angeklagten M, L und K durch Urteil vom 29. Dezember 1981 wegen gemeinschaftlicher fortgesetzter Untreue und wegen Steuerhinterziehung verurteilt, und zwar den Angeklagten M zu einer [...]
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