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BAG, Beschluss vom 15.11.2018 - Aktenzeichen 6 AZB 31/18

DRsp Nr. 2018/18279

Entscheidungszuständigkeit des Senats über eine Rechtsbeschwerde gegen die Rechtsanwaltsvergütungsfestsetzung des Landesarbeitsgerichts

Orientierungssatz: Über die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des Landesarbeitsgerichts im Rahmen der Rechtsanwaltsvergütungsfestsetzung gemäß § 11 RVG entscheidet der Senat ohne Hinzuziehung der ehrenamtlicher Richter, nicht der Berichterstatter als Einzelrichter. § 11 RVG enthält im Gegensatz zu § 33 Abs. 8 RVG keine spezielle Regelung der funktionellen Zuständigkeit iSd. § 1 Abs. 3 RVG , die den Bestimmungen des ArbGG vorgeht (Rn. 8).

Normenkette:

ArbGG § 72 Abs. 2 ; ArbGG § 72a; ArbGG § 78 ; GKG § 1 Abs. 5 ; GKG § 66 Abs. 6 ; RVG § 1 Abs. 3 ; RVG §§ 11 ; RVG § 33 Abs. 8 ; ZPO § 97 Abs. 1 ; ZPO § 321 ; ZPO § 574 Abs. 1 S. 1;

Weiterführende Hinweise:

Zu § 1 Abs. 3 iVm. § 33 Abs. 8 RVG BFH 15. Dezember 2014 - VII S 37/14 -; zu § 1 Abs. 5 iVm. § 66 Abs. 6 GKG BGH 4. September 2017 - II ZR 59/16 -; BSG 20. März 2015 - B 13 SF 4/15 S -

Fundstellen
BB 2018, 3059
EzA-SD 2018, 14
NJW 2019, 326
NZA 2019, 64

BAG - Beschluss vom 15.11.2018 (6 AZB 31/18) - DRsp Nr. 2018/18279

2018