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Entscheidung

Die im Jahr 1999 erfolgte Anerkennung eines Tamilen srilankischer Staatsangehörigkeit als Asylberechtigter und die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft kann derzeit nicht nach § 73 Abs. 1 Satz 2 AsylVfG mit der Begründung widerrufen werden, in Sri Lanka habe sich die allgemeine Lage in Bezug auf die Einhaltung der Menschenrechte gebessert.Die im Widerrufsbescheid zusätzlich getroffenen Feststellungen zu § 60 Abs. 1 AufenthG und § 60 Abs. 2 bis 7 AufenthG sind in der Regel gegenstandslos, wenn der Widerruf aufgehoben wird.

OVG Nordrhein-Westfalen (21 A 2275/06.A)

Datum: 16.04.2008

Auszug:
Der Kläger gab an, er sei auf der Jaffna-Halbinsel geboren, srilankischer Staatsangehöriger tamilischer Volkszugehörigkeit und habe während seines Aufenthalts in Deutschland geheiratet. Bei den Anhörungen während [...]