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BFH, Beschluss vom 14.04.2008 - Aktenzeichen IX B 48/08

DRsp Nr. 2008/11972

Gründe:

Die Beschwerde hat keinen Erfolg. Ihre Begründung entspricht nicht den Darlegungsanforderungen des § 116 Abs. 3 Satz 3 der Finanzgerichtsordnung ( FGO ).

Zur Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache (§ 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO ) fehlt es schon an der erforderlichen Aufarbeitung der in Rechtsprechung (z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 6. Dezember 2006 X R 22/06, BFH/NV 2007, 442 ) und Literatur vertretenen Ansichten (vgl. BFH-Beschluss vom 30. August 2007 IX B 104/07, BFH/NV 2007, 2144 , m.w.N.) zur aufgeworfenen Rechtsfrage der Verfassungswidrigkeit des § 34 des Einkommensteuergesetzes ( EStG ) wegen Verletzung des Gleichheitssatzes (Art. 3 des Grundgesetzes -- GG --) und insbesondere an einer an den Vorgaben des GG sowie der einschlägigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts orientierten Auseinandersetzung (vgl. BFH-Beschlüsse vom 31. Januar 2005 III B 59/04, BFH/NV 2005, 1081 ; vom 4. Februar 2003 VIII B 182/02, BFH/NV 2003, 1059 , m.w.N). Die in diesem Zusammenhang gerügte (vermeintlich) fehlerhafte Rechtsanwendung ("§ 34 EStG falsch ausgelegt") betrifft indes materiell-rechtliche Fehler; damit kann jedoch die Zulassung der Revision grundsätzlich nicht erreicht werden (vgl. BFH-Beschlüsse vom 23. März 2007 IX B 114/06, BFH/NV 2007, 1272 ; vom 28. September 2001 V B 77/00, BFH/NV 2002, 359 ). Entsprechend ist auch eine Entscheidung des BFH zur Fortbildung des Rechts (§ 115 Abs. 2 Nr. 2 1. Alt. FGO ) nicht erforderlich.

Vorinstanz: FG Berlin-Brandenburg, vom 05.02.2008 - Vorinstanzaktenzeichen 5 K 5273/07
Fundstellen
BFH/NV 2008, 1333
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BFH - Beschluss vom 14.04.2008 (IX B 48/08) - DRsp Nr. 2008/11972

2008