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BVerwG, Beschluss vom 05.08.2005 - Aktenzeichen 8 B 57.05

DRsp Nr. 2005/12374

Gründe:

Die Beschwerde ist begründet. Die Rechtssache weist grundsätzliche Bedeutung im Sinne von § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO auf. Ein Revisionsverfahren kann dem Senat voraussichtlich Gelegenheit zur Klärung der Frage bieten, ob die Löschung einer Vormerkung im Zuge der Überführung eines Grundstücks in Volkseigentum wegen so genannter Republikflucht des Grundstückseigentümers (zugleich) eine Schädigungsmaßnahme nach § 1 Abs. 1 Buchst. a VermG in Bezug auf das Anwartschaftsrecht des Vormerkungsberechtigten darstellt.

Die Streitwertfestsetzung beruht auf §§ 47 , 52 , § 63 Abs. 1 GKG .

Vorinstanz: VG Lüneburg, vom 16.03.2005 - Vorinstanzaktenzeichen 3 A 194/03
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BVerwG - Beschluss vom 05.08.2005 (8 B 57.05) - DRsp Nr. 2005/12374

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