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BGH, Beschluß vom 11.10.2005 - Aktenzeichen 4 StR 362/05

DRsp Nr. 2005/19036

Gründe:

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Saarbrücken vom 29. März 2005 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat (§ 349 Abs. 2 StPO ). Wie der Generalbundesanwalt in seiner Zuschrift an den Senat zutreffend ausgeführt hat, ist der Angeklagte dadurch, dass das Landgericht im Rahmen der nachträglichen Gesamtstrafenbildung die im Urteil des Landgerichts Trier vom 15. August 2002 verhängte Entziehung der Fahrerlaubnis in rechtsfehlerhafter Anwendung des § 55 Abs. 2 Satz 1 StGB (vgl. dazu BGH NZV 2004, 536 ) durch ein "durch Anrechnung abgegoltenes" Fahrverbot ersetzt hat, nicht beschwert.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Vorinstanz: LG Saarbrücken, vom 29.03.2005
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BGH - Beschluß vom 11.10.2005 (4 StR 362/05) - DRsp Nr. 2005/19036

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