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Entscheidung

1. Zur subjektiven Seite des niedrigen Beweggrundes gehört, daß sich der Täter bei der Tat der Umstände beuwßt ist, die den Antrieb zum Handeln als besonders verwerflich erscheinen lassen. Gefühlsmäßige und triebhafte Regungen muß er gedanklich beherrschen und willensmäßig steuern können.2. Will der Tatrichter von einem (hier: psychiatrischen) Gutachten abweichen, muß er sich mit diesem im Urteil auseinandersetzen und seine Gegenansicht begründen.

BGH (4 StR 92/97)

Datum: 15.04.1997