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Entscheidung

1. Für die Abgrenzung des beendeten vom unbeendeten Versuch sind die Vorstellungen des Täters maßgeblich, die dieser nach der letzten Ausführungshandlung über die Möglichkeit des Erfolgseintritts hat.2. Bei gefährlichen Gewalthandlung und schweren Verletzungen, deren Wirkung der Täter wahrgenommen hat, liegt es nahe, daß er auch die Möglichkeit erkennt, das Opfer werde an diesen Verletzungen sterben.

BGH (2 StR 248/97)

Datum: 02.07.1997

Fundstelle: NStZ 1998, 346 (Altvater)

Auszug:
Das Landgericht hat den Angeklagten unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung (Einzelstrafe vier Jahre) zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren und zwei Monaten verurteilt und Nebenentscheidungen [...]