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Entscheidung

1. Das Bestreben, dem Angeklagten Strafaussetzung zur Bewährung zu bewilligen, darf nicht dazu führen, daß die schuldangemessene Strafe unterschritten wird.2. Das hindert aber nicht an der Prüfung, ob eine schuldangemessene Strafe vorliegt, wenn die Strafaussetzung gewährt wird und daneben eine Geld- oder Vermögensstrafe verhängt wird.

BGH (2 StR 317/97)

Datum: 17.09.1997

Fundstelle: NStZ-RR 1998, 108; StV 1997, 633; wistra 1998, 22

Auszug:
Das Landgericht hat den Angeklagten wegen Untreue in drei Fällen, Urkundenfälschung in drei Fällen und Steuerhinterziehung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren sowie zu einer Geldstrafe von 270 Tagessätzen zu [...]