Das Lesezeichen wurde erfolgreich angelegt

Dokumente, für die Sie Lesezeichen angelegt haben, können Sie über die Lesezeichen-Verwaltung unter Mein Rechtsportal im rechten oberen Seitenbereich schnell wieder aufrufen.

Fenster schließen

 
Entscheidung

1. Ein Teilurteil zum Grund ist in der Kfz-Haftpflichtvers. unzulässig, wenn nicht auszuschließen ist, daß die Prüfung zur Höhe Argumente gegen die Unfreiwilligkeit des Unfalls ergibt.2. § 11 Nr. 2 AKB schließt Haftpflichtansprüche des Versicherungsnehmers gegen den mitvers. Fahrer seines Fahrzeugs wegen Sach- oder Vermögensschäden aus. Der Verdienstausfall des Versicherungsnehmers nach Körperverletzung durch den mitvers. Fahrer seines Fahrzeuges ist kein Vermögensschaden, sondern gehört zum Personenschaden. Sein Ersatz ist durch § 11 Nr. 2 AKB nicht ausgeschlossen.3. Der Versicherungsnehmer kann anspruchsberechtigter Dritter gem. § 3 Nr. 1 PflVG gegen seinen Kfz-Haftpflichtversicherer sein. Dritter ist jeder, der durch den Versicherungsfall einen dem Versicherungsschutz der Kfz-Haftpflichtvers. unterfallenden Anspruch erwirbt.

OLG Hamm (20 U 62/93)

Datum: 04.06.1993

Fundstelle: r+s 1993, 326

Auszug:
r+s 1993, 326 [...]