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Entscheidung

Stützt das Landgericht seine Überzeugung vom Tathergang auch darauf, daß der Angeklagte, der den Gang der Hauptverhandlung, insbesondere die Beweisaufnahme mit lebhafter Mimik und Gestik trotz seines Schweigens begleitet hat, weder selbst noch durch seinen Verteidiger in Abrede gestellt (hat), die beiden Zeugen Ende August 1992 im Lokal B miteinander bekanntgemacht zu haben, so ist zu besorgen, daß das Schweigen des Angeklagten zu seinem Nachteil verwertet worden ist.

BGH (5 StR 350/93)

Datum: 24.06.1993

Fundstelle: StV 1993, 458

Auszug:
Das Landgericht hat den Angeklagten wegen versuchter Vermittlung des Überlassens von Schußwaffen und Munition zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten verurteilt. Die Revision des Angeklagten hat mit der Sachrüge [...]