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Entscheidung

Setzt der Täter seinen Vorsatz, die Schwangerschaft beim Opfer durch eine besonders brutale Art des erzwungenen Geschlechtsverkehrs abzubrechen, dreimal in die Tat um, läßt sich die Annahme eines minder schweren Falles nicht mehr rechtfertigen.

BGH (5 StR 385/93)

Datum: 24.08.1993

Auszug:
Das Landgericht hat den Angeklagten wegen -fortgesetzter- Vergewaltigung in Tateinheit mit versuchtem Abbruch der Schwangerschaft und mit gefährlicher Körperverletzung zu der Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt [...]