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Entscheidung

Schon objektiv sprechen große zeitliche Abstände zwischen den Handlungen und unterschiedliche Begehungsweise gegen eine fortgesetzte Handlung. Auch ein auf einen Gesamterfolg gerichteter, sämtliche Teile der geplanten Handlungsreihe in den wesentlichen Grundzügen ihrer künftigen Gestaltung umfassender Gesamtvorsatz liegt nicht vor, wenn unterschiedlichste Motivationen zur Tatbegehung führen (drohende eidesstattliche Versicherung, aufwendiger Lebensstil etc.). Der Vorsatz, möglichst viel Geld erlangen zu wollen, begründet keinen Gesamtvorsatz. Auch der allgemeine Entschluß oder eine Bereitschaft, fortan eine Reihe gleichartiger Straftaten zu begehen, genügt nicht.

BGH (3 StR 208/93)

Datum: 14.07.1993

Fundstelle: wistra 1993, 297

Auszug:
wistra 1993, 297 [...]