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Entscheidung

Hat der Angeklagte weder auf den Umfang und den Zeitpunkt der Lieferungen des (eigenhändig) Einführenden an den vom Angeklagten vermittelten Kaufinteressenten, noch auf die Art und Weise des Transports irgendeinen Einfluß und stellt sich sein Anteil am erwarteten Gewinn aus der Weiterveräußerung als eine Art Provision für Vermittlungstätigkeit dar, so ist seine Tatbeteiligung an der Einfuhr von Betäubungsmitteln nur als Beihilfe zu werten.

BGH (2 StR 359/93)

Datum: 28.07.1993

Fundstelle: BGHR BtMG § 29 Abs. 1 Nr. 1 - Einfuhr 3; MDR 1993, 1149 (Schmidt)

Auszug:
Das Landgericht hat den Angeklagten wegen (gemeinschaftlicher) unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln - wie sich aus den Gründen ergibt: in nicht geringer Menge - zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren und sechs [...]