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Entscheidung

Falsches Geld im Sinne des § 146 Abs. 1 Nr. 2 StGB liegt nur dann vor, wenn dem Gegenstand der Anschein echten (gültigen) Geldes so innewohnt, daß die Beschaffenheit im gewöhnlichen Zahlungsverkehr den Arglosen täuschen kann; für unaufgeschnittene Druckbogen mit jeweils 12 Stück nachgemachter 100 DM-Banknoten trifft dies nicht zu.

BGH (5 StR 568/93)

Datum: 25.10.1993

Fundstelle: BGHR StGB § 146 Abs. 1 Nr. 2 - falsches Geld 1; BGHR StGB § 149 Abs. 1 Nr. 2 - Vorbereitung 1; NJW 1994, 1423; NStZ 1994, 124

Auszug:
Zu Recht hat das Landgericht den Angeklagten, der sich unaufgeschnittene Druckbogen mit jeweils 12 Stück nachgemachter 100 DM-Banknoten (sog. Zwölfernutzen) verschafft hat, nicht wegen Geldfälschung nach § 146 Abs. 1 [...]