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Entscheidung

Die Entdeckung im Sinne von § 371 Abs. 2 Nr. 2 AO erfordert nicht die zur Verurteilung erforderliche Überzeugung; es reicht vielmehr die Wahrscheinlichkeit eines verurteilenden Erkenntnisses aufgrund einer vorläufigen Tatbewertung (BGH wistra 1983, 197; 1985, 75; 1988, 308). Eine solche ist gegeben, wenn der Angeklagte als Täter ausreichend identifiziert war, eine Steuerfahndungsprüfung sich gegen ihn gerichtet hat und er zum Tatvorwurf bereits befragt worden ist, ohne eine Erklärung (hier zu vorgelegten, handschriftlich geänderten Rechnungen) gegeben zu haben.

BGH (5 StR 77/93)

Datum: 30.03.1993

Fundstelle: wistra 1993, 227

Auszug:
wistra 1993, 227 [...]