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Entscheidung

Die Annahme einer fortgesetzten Handlung entbindet den Tatrichter grundsätzlich nicht von der Pflicht zur Darlegung der einzelnen Teilakte. Es ist zwar nicht erforderlich, jeden Teilakt nach Art, Zeit und etwaigen Modalitäten genau zu bezeichnen. Den Feststellungen muß aber eindeutig zu entnehmen sein, daß der objektive und subjektive Tatbestand der abgeurteilten Strafat in allen vom Fortsetzungszusammenhang umfaßten Teilakten auch tatsächlich erfüllt worden ist. Darüber hinaus bedarf es der Mitteilung, von welcher festgestellten Mindestzahl von Teilakten das Tatgericht ausgeht, wenn sich das nicht aus den Urteilsgründen ohne weiters ergibt (BGH NStZ 1982, 128; 1983, 326).

BGH (2 StR 54/93)

Datum: 21.04.1993

Fundstelle: wistra 1993, 262

Auszug:
wistra 1993, 262 [...]