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Entscheidung

Beihilfe und nicht Mittäterschaft kommt in Betracht, wenn der der Tatbeitrag des Angeklagten sich in der Lieferung von Chemikalien und der Herstellungsgeräten erschöpfte, wenn er an der Herstellung des Rauschgifts ebensowenig beteiligt war, wie an der geplanten Veräußerung der Drogen, wenn er keinerlei Tatherrschaft hatte und nicht in der Lage war, wesentliche Aspekte des Tatgeschehens zu steuern oder darauf auch nur einzuwirken Und vor allem, wenn erst die Lieferung von Chemikalien durch andere die Drogenproduktion endgültig ermöglichte.

BGH (2 StR 331/93)

Datum: 21.07.1993

Fundstelle: BGHR BtMG § 29 Abs. 1 Nr. 1 - Handeltreiben 39/40; NStZ 1993, 584; StV 1994, 15

Auszug:
Das Landgericht hat den Angeklagten wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln und wegen Beihilfe zum unerlaubten Handeltreiben zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren (Einzelfreiheitsstrafen von [...]