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Entscheidung

Bei der Gläubigerbegünstigung bleibt der begünstigte Gläubiger unter dem Gesichtspunkt der notwendigen Teilnahme straflos, soweit die Tatbestanderfüllung des § 283 c StGB seine Beteiligung, insbesondere durch Annahme der Leistung, begrifflich voraussetzt. Andererseits reicht aber seine Straflosigkeit nicht weiter als die Notwendigkeit seiner Teilnahme. Strafbarkeit kommt daher in Betracht, wenn sich seine Handlung nicht auf die bloße Annahme einer vom Schuldner freiwillig angebotenen Sicherrheit beschränkt.

BGH (1 StR 518/92)

Datum: 19.01.1993

Fundstelle: KTS 1993, 415; MDR 1993, 563; NJW 1993, 1278; NStZ 1993, 239; wistra 1993, 147

Auszug:
KTS 1993, 415 MDR 1993, 563 NJW 1993, 1278 NStZ 1993, 239 wistra 1993, 147 [...]