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Entscheidung

1. Der Täter, der vornherein mehrere Einzelhandlungen einer fortgesetzten Tat geplant hatte, kann seinen Gesamtvorsatz bis zur Beendigung der letzten von ihm ursprünglich geplanten Einzelhandlung auf zusätzliche Einzelhandlungen ausdehnen und diese so in die - eine - fortgesetzte Handlung einbeziehen.2. Der Angeklagte ist durch die Annahme zweier Einzeltaten nicht beschwert. Bei der Würdigung als fortgesetzte Tat hätte schon wegen der Vielzahl der Einzelfälle die Annahme eines besonders schweren Falles nahegelegen. Die Strafe wäre jedenfalls im Ergebnis keinesfalls milder ausgefallen als bei der Verhängung von 2 Einzelstrafen.

BGH (1 StR 818/92)

Datum: 02.02.1993

Fundstelle: NStZ 1993, 283; wistra 1993, 182

Auszug:
NStZ 1993, 283 wistra 1993, 182 [...]