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Weiterführende Dokumente

Pflichtverletzung bei einer Kreditvergabe

BGH (1 StR 185/01) | Datum: 15.11.2001
Vermögensschaden beim Kreditbetrug

BGH (1 StR 161/00) | Datum: 06.06.2000
Entscheidung

1. Beim Darlehensbetrug entsteht trotz Vorspielung einer Sicherheit kein Betrugsschaden, wenn der Rückzahlungsanspruch auch ohne die Sicherheit aufgrund der Vermögenslage des Darlehensnehmers oder sonstiger Umstände, die den Gläubiger vor einem Verlust seines Geldes schützen, wirtschaftlich sicher ist.2. Der Schädigungsvorsatz beim Darlehensbetrug entfällt nicht deshalb, weil der Täter beabsichtigt, hofft oder glaubt, den endgültigen Schaden abwenden zu können. Davon unberührt bleibt jedoch das Erfordernis, daß der Täter im Zeitpunkt der Kreditgewährung die Minderwertigkeit des Rückzahlungsanspruchs im Vergleich zu dem erhaltenen Geldbetrag gekannt haben muß. Dazu genügt freilich bereits seine Kenntnis der die Vermögensgefährdung begründenden Umstände (BGH wistra 1988, 188, 190; 1991, 307) und das Wissen, daß die Forderung nach allgemeinen Bewertungsmaßstäben nicht als gleichwertig angesehen wird, mag er selbst sie auch anders bewerten.

BGH (2 StR 144/93)

Datum: 02.06.1993

Fundstelle: wistra 1993, 265

Auszug:
I. Das Landgericht hat den Angeklagten wegen Betruges zu einer einjährigen Freiheitsstrafe verurteilt und deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt. Dagegen richten sich die Revisionen der Staatsanwaltschaft und des [...]