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Entscheidung

Nimmt der Tatrichter Mittäterschaft an, weil der Angeklagte ein erhebliches wirtschaftliches Interesse an der Tat gehabt habe, setzt diese Annahme Feststellungen voraus, in welchem Umfang, in welcher Weise und unter welchen Voraussetzungen der Angeklagte an den Erlösen hätte beteiligt werden sollen, da sich bei seinen geringen Tatbeiträgen eine wesentliche Beteiligung am Erlös auch nicht von selbst versteht.

BGH (1 StR 103/90)

Datum: 29.03.1990

Fundstelle: BGHR BtMG § 29 Abs. 1 Nr. 1 - Ha; NStZ 1991, 327 (Schoreit)

Auszug:
1. Die Annahme des Landgerichts, der Angeklagte N. habe sich an den Plänen des Mitangeklagten M. zur Herstellung und zum Vertrieb von Amphetamin als Mittäter beteiligt, findet in den Feststellungen des Urteils keine [...]