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Entscheidung

Die Beantwortung der Frage, ob der Angeklagte das Tatopfer mit bedingtem Tötungsvorsatz verletzte, hängt zwar nicht notwendig von dem Motiv ab, das ihn zur Tat veranlaßte. Die Art der Beweggründe kann jedoch für die Prüfung von Bedeutung sein, ob der Angeklagte nach der Stärke des ihn zur Tat treibenden Handlungsimpulses bei seinem Vorgehen eine Tötung des Opfers billigend in Kauf nahm.

BGH (3 StR 311/90)

Datum: 24.08.1990

Fundstelle: BGHR StGB § 212 Abs. 1 - Vorsatz, bedingter 22

Auszug:
Das Landgericht hat den Angeklagten wegen versuchten heimtückischen Mordes, begangen im Zustand erheblich verminderter Schuldfähigkeit gegenüber der Nebenklägerin, zu vier Jahren und sechs Monaten Freiheitsstrafe [...]