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Entscheidung

1.Das Revisionsgericht braucht im Falle gleichzeitiger Revision von Staatsanwaltschaft und Angeklagtem nicht aufgrund einer Hauptverhandlung zu befinden. 2.Die rechtliche Möglichkeit formal getrennter Entscheidungen ergibt sich vielmehr aus der grundsätzlichen Selbständigkeit der Rechtsmittel.3. Eine Benachteiligung des Angeklagten findet nicht statt, weil auf die mit der Sachrüge gerechtfertigte Revision der Staatsanwaltschaft das Revisionsgericht die angefochtene Entscheidung auch auf Rechtsfehler zu Lasten des Angeklagten zu überprüfen (StPO § 301) hat.

BGH (3 StR 205/89)

Datum: 09.01.1990

Auszug:
Vorinstanz: LG Düsseldorf, [...]