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Entscheidung

1. Stellt der Tatrichter widerspruchsfrei den Durchschnittsverbrauch an Betäubungsmitteln fest, kann er daraus eine psychische Abhängigkeit, die zur Herabsetzung des Hemmungsvermögens geführt hat, folgern, ohne sich der Hilfe eines Sachverständigen bedienen zu müssen.2. Eine Vielzahl von an sich einfachen und durchschnittlichen Milderungsgründen kann in ihrem Zusammentreffen das Gewicht besonderer Umstände i.S. des § 56 Abs. 2 StGB erlangen.

BGH (1 StR 368/90)

Datum: 19.10.1990

Fundstelle: NStZ 1991, 327 (Schoreit)

Auszug:
Das Landgericht hat den Angeklagten wegen verbotenen Erwerbs und der tateinheitlich damit begangenen verbotenen Veräußerung von Betäubungsmitteln sowie wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer [...]