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Entscheidung

1. Fehler bei bloßen Vorbereitungsarbeiten zur Aufstellung der Vorschlagslisten außerhalb des engeren Bereichs unmittelbarer Einwirkungsmöglichkeit und Verantwortung der Justiz können die Rüge einer vorschriftswidrigen Besetzung des Gerichts grundsätzlich nicht begründen.2. Wer sein Opfer durch Zerren und die Drohung, sie kaputt zu schlagen, nach und nach in eine hilflose Lage bringt, in dem ihm nach vergeblichen Abwehrversuchen keine andere Wahl mehr verbleibt, als den Geschlechtsverkehr zu dulden, macht sich der Vergewaltigung schuldig.

BGH (4 StR 49/90)

Datum: 26.04.1990

Fundstelle: BGHR GVG § 36 Abs. 3 - Bekanntmachung 1; NStE Nr. 3 zu § 36 GVG

Auszug:
Das Landgericht hat den Angeklagten wegen Vergewaltigung und wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren und acht Monaten verurteilt. Mit der Revision beanstandet der [...]