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Entscheidung

1. Erklärt sich der Täter zur Vermittlung eines mengenmäßig begrenzten Geschäfts (1 kg Haschisch) bereit, kann ihm eine - abredewidrig - bestellte größere Menge (7 kg Haschisch, 2 kg Amphetamin) unter dem Gesichtspunkt täterschaftlichen Handeltreibens nicht zugerechnet werden.2. Führt der Täter die Vermittlung in Kenntnis der größeren Menge zu Ende, ist er bezüglich der überschießenden Menge zumindest dann nur Gehilfe des Händlers, wenn er hierfür kein zusätzliches Entgelt erhält.

BGH (2 StR 320/90)

Datum: 03.08.1990

Fundstelle: NStZ 1991, 327 (Schoreit)

Auszug:
Das Landgericht hat die Angeklagte wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt. Die Revision der Angeklagten ist unbegründet, soweit sie den Schuldspruch [...]