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BGH (4 StR 170/92) | Datum: 04.06.1992
Entscheidung

1. Bei äußerst gefährlichen Gewalthandlungen liegt es zwar nahe, daß der Täter mit der Möglichkeit rechnet, das Opfer könne zu Tode kommen, und - weil er gleichwohl handelt - auch einen solchen Erfolg billigend in Kauf nimmt; jedoch muß dies nicht immer so sein.2. Bei einer hochgerechneten Tatzeitblutalkoholkonzentration von 3,41 %o und vorangehender Einnahme von Diazepam 10 sowie Lexotanil muß sich der Tatrichter mit der Frage auseinandersetzen, ob der Täter die Gefährlichkeit seines Tuns für das Leben des Opfers möglicherweise nicht erkannt haben kann.

BGH (4 StR 431/90)

Datum: 22.11.1990

Fundstelle: BGHR StGB § 21 - Blutalkoholkonzentration 22; MDR 1991, 296 (Holtz)

Auszug:
Das Landgericht hat den Angeklagten wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren und sechs Monaten verurteilt. Mit seiner Revision beanstandet der Angeklagte die Verletzung formellen und materiellen [...]