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Entscheidung

a-b. Keine Begründung der deutschen Staatsangehörigkeit im Sinne des Grundgesetzes durch eine in der DDR oder in Ostberlin vorgenommene Einbürgerung, wenn der »ordre public« der Bundesrepublik Deutschland entgegensteht,(b) so regelmäßig dann, wenn der Eingebürgerte ein Sicherheitsrisiko für die Bundesrepublik Deutschland darstellt (hier: wegen landesverräterischer Beziehungen zum sowjetischen Geheimdienst); (c) beurteilt nach der Sachlage im Zeitpunkt der Einbürgerung.

BVerwG (1 C 45.82)

Datum: 17.12.1985

Fundstelle: BVerwGE 72, 291; DRsp V(518)47a-c; DVBl 1986, 516; JuS 1987, 279; NJW 1986, 1506

Auszug:
(a) »... Nimmt man zugunsten des Kl. an, ihm sei .. nach dem damaligen Recht in Berlin (Ost) die Staatsangehörigkeit wirksam verliehen worden und ein solcher Erwerb begründe grundsätzlich auch für die BRD [...]