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Unter einer NELG versteht man eine Gemeinschaft zwischen einem Mann und einer Frau, die auf Dauer angelegt ist und daneben keine weitere Lebensgemeinschaft gleicher Art zulässt. Sie zeichnet sich durch innere Bindungen aus, geht also über die Beziehungen in einer reinen Haushalts- und Wirtschaftsgemeinschaft hinaus (BVerfG, FamRZ 1993, 164, 168 zu § 137 Abs. 2a AFG; BVerwG, FamRZ 1995, 1352, 1353 zu § 122 Satz 1 BSHG = MDR 1996, 216). Es ist grundsätzlich davon auszugehen, dass persönliche und wirtschaftliche Leistungen ersatzlos von demjenigen Partner erbracht werden, der dazu im Stande ist. Eine NELG ist also keine Gegenleistungsbeziehung (so schon OLG Düsseldorf, NJW-RR 1997, 1497, 1498 m.w.N.). Sie löst daher bei ihrer Beendigung grundsätzlich keine wechselseitigen Ersatz- und/oder Erstattungsansprüche aus. Muss nach der von den Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gewählten Aufgabenverteilung einer die Miete der gemeinsamen Wohnung zahlen, so umfasst die [...]
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