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Der Kinderfreibetrag des Steuerrechts stellt für gutverdienende Eltern eine attraktive Alternative zum staatlichen Kindergeld dar. Beide Leistungen werden nicht nebeneinander gewährt, sondern nach dem Günstigkeitsprinzip alternativ. Der Kinderfreibetrag stellt auf das sächliche Existenzminimum eines Kindes ab und bildet damit den Ausgangspunkt für die Festlegung des Mindestunterhalts für minderjährige Kinder. Dieser wird zwar durch eine Verordnung festgelegt, orientiert sich aber am Kinderfreibetrag. Neben dem Kinderfreibetrag zur Sicherstellung des sächlichen Existenzminimums enthält § 32 Abs. 6 EStG auch einen Freibetrag für den Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf von 1.320 €. Voraussetzung für eine Berücksichtigung des Freibetrags ist, dass das Kind in einem Kindschaftsverhältnis zum Steuerpflichtigen steht. Das sind nach § 32 Abs. 1 EStG im ersten Grad verwandte Kinder. Nach § 32 Abs. 6 Satz 3 Nr. 2 EStG gilt dies auch für angenommene Kinder [...]
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