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Soll der Unterhaltsbedarf des Kindes nicht an den einschlägigen Unterhaltstabellen orientiert, sondern frei ausgehandelt werden, bestehen hiergegen im Hinblick auf die weitgehende Dispositionsfreiheit der Eltern keine Bedenken, solange die Vereinbarung keinen nach § 1614 Abs. 1 BGB unzulässigen Verzicht auf zukünftigen Unterhalt darstellt. Die Einkommensgruppen der Düsseldorfer Tabelle enden bei einem Nettoeinkommen von 5.500 €. Das bedeutet jedoch nicht, dass nie mehr als 160 % des Mindestunterhalts geschuldet sein können: Unterhaltsgewährung für Kinder bedeutet stets Befriedigung ihres gesamten – auch eines gehobenen – Lebensbedarfs. Die letzte bezifferte Tabellenstufe ist keine absolute Sättigungsgrenze. Für solchen höheren Lebensstandard verwies die Düsseldorfer Tabelle bis 2020 auf die Umstände des Einzelfalls, ab 2021 verweist sie auf den BGH-Beschluss vom 16.09.2020 – XII ZB 499/19, FamRZ 2021, 28. In diesem Beschluss gibt der BGH seine frühere [...]
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