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Entscheidung

a-c. Amtspflichtverletzung durch Gemeinden bei Gesundheitsgefahren infolge Überplanung von »Altlasten« (hier: Bodenverunreinigung eines ehemaligen Zechen- und Industriegeländes);(b-c) Bestimmung des geschützten Personenkreises nach der unmittelbaren Beziehung des Schadens (Ausschluß der Nutzungsmöglichkeit) zu den Gesundheitsgefahren;(c) keine Einbeziehung von Planbetroffenen, deren unbelastete Grundstücke wegen der Nachbarschaftslage zu kontaminierten Grundstücken eine Wertminderung erfahren.

BGH (III ZR 118/88)

Datum: 21.12.1989

Fundstelle: BGHR BGB § 249 Vorteilsausgleich 9; BGHR BGB § 839 Abs. 1 Satz 1 Baugenehmigung 2; BGHR BGB § 839 Abs. 1 Satz 1 Dritter 20; BGHR BGB § 839 Abs. 1 Satz 1 Schaden 3; BGHR NW OBG § 39 Abs. 1 lit. b, Baugenehmigung 1; BGHZ 109, 380; BRS 53 Nr. 19; DRsp I(147)252a-c; DVBl 1990, 358; DÖV 1990, 440; JuS 1993, 280; MDR 1990, 417; NJW 1990, 1038; UPR 1990, 148; VersR 1990, 272; WM 1990, 401; ZfBR 1990, 88; ZfBR 1993, 176, 177, 230

Auszug:
(a) »... Der Senat hat sich inzwischen in seinen Urteilen vom 26. Januar 1989 (BGHZ 106, 323 = WM 1989, 386 [hier: I (147) 243 a-c]) und vom 6. Juli 1989 (BGHZ 108, 224 = WM 1989, 1350 [hier: I (147) 246 c-d]) [...]